↬ theverge.com: Google Pixel C

08. Dezember 2015

Das erste von Google gebaute Tablet. Das Gerät scheitert (noch) an Android, das für Tablets nicht viel zu bieten hat. Interessant ist aber vor allem die externe Tastatur: Sie hat ein magnetisches Scharnier, wo das Tablet magnetisch drangeklebt wird und bekommt so die Stabilität eines Laptops. Google löst elegant das Problem, das Tablets wie das Surface oder das iPad Pro so unpraktisch macht: Dass man sie nicht im Schoß benutzen kann. So eine clevere Lösung hätte ich eigentlich von Apple für das iPad Pro erwartet.


↬ youtube.com: The proper Cutting technique

02. Dezember 2015

Präzise, sicher und schnell zu schneiden ist einfach, wenn man einmal gesehen hat, wie es geht. Und es kommt von selbst, wenn man das Messer richtig hält. Vor einigen Tagen wurde ich von einigen Freunden darauf angesprochen, dass ich so schnell Karotten schneiden könne. Ich habe das vor Jahren durch ein Video gelernt. F. & B., für euch habe ich nochmal gesucht – und zwar nicht das selbe Video wieder gefunden, dafür aber eine Köchin, die es ebenfalls auf den Punkt bringt.


↬ renk.de: Die besten Döner Berlins

07. Dezember 2015

Das Renk-Magazin stellt die laut eigenen Angaben besten Dönerbuden Berlins vor:

Wer stellt sich denn bitte stundenlang auf dem Mehringdamm an, nur um einen Döner zu bekommen? Nein, das ist nicht der beste Döner in Berlin! Wir beweisen es euch und zeigen euch unter anderem den geheimen, viel schickeren Ableger von Mustafas Gemüsekebap.

Das beste Dürüm, das ich je gegessen habe, gibt es bei Pamfilya im Wedding (der Döner ist aber auch sehr gut). Auf dieser Liste von Renk steht Pamfilya auf Platz drei, hinter Saray und Hakiki (auch beide im Wedding). Die sind zwar gut, kommen aber nicht an das Dürüm von Pamfilya heran. Außerdem hängt bei Pamfilya ein Bild von Angela Merkel, auf dem sie mit dem Dönermesser Fleisch vom Spieß abschneidet. Allein für dieses Bild lohnt sich der Besuch. Bei Mustafas Gemüsedöner war ich in meinen vier Jahren Berlin noch nie.


#allesneu (aber noch nicht #allesda)

30. November 2015

Ich bin gerade von Wordpress auf das großartige Kirby umgestiegen, deshalb fehlen noch fast alle Beiträge und an manchen Ecken hakt es noch. Ich arbeite dran!


↬ zeit.de: Ein ganz normaler Tag mit Drogen

27. November 2015

Drogen, das sind nicht nur Kokain und Heroin. Sondern auch die Tasse Kaffee, die Sie heute morgen getrunken haben, und die drei Bier vom vergangenen Samstag. Menschen berauschen sich jeden Tag, legal und illegal. Aber wie sieht er aus, unser Drogenalltag? Und ab wann wird es gefährlich?

Zeit Online kooperiert seit einigen Jahren mit dem Global Drug Survey, der laut eigenen Angaben größten Drogenumfrage der Welt. Vergangenes Jahr sollen über 100.000 Leute teilgenommen haben. Begleitend dazu habe ich eine Kartengeschichte geschrieben, in der ein Tag mit Alltagsdrogen beschrieben wird, was sie mit uns machen und wie häufig wir sie nehmen. Und ich beantworte die Frage, wie viel Prozent aller Todesfälle in Deutschland auf’s Rauchen zurück gehen. Schätzt mal. Mich hat’s umgehauen.


↬ Zeit Magazin: Einer geht rein

27. November 2015

Wolfgang Bauer schreibt im Zeit Magazin über Georg Langenbeck, der sechs Jahre ins Gefängnis muss:

Der Staat schlägt dem Verurteilten nicht mehr die Glieder ab, er raubt ihm die Zeit. Die Jahre, die Monate, die Tage. Das Räderwerk der Haftanstalt misst bis auf die Stunde genau. Den Menschen, den der Staat nicht mehr kontrollieren konnte, zwingt der Staat in seine Kontrolle zurück.

In der Haft hat er fast völlige Verfügungsgewalt über ihn. Er entscheidet, wann der Gefangene aufsteht, was er anziehen, wie oft er sich duschen darf, was und wann er isst. Der Staat zerlegt im Gefängnis die Zeit des Insassen in kleine und kleinste Einheiten und bestimmt exakt, was innerhalb dieser Zeiteinheiten passiert. Das Gefängnis ist eine Machtdemonstration. Mit ihm entledigt sich die Gesellschaft derer, die ihr schaden. Es schützt die Welt draußen vor der Welt drinnen.

Als ich noch in der Schule war, gab es mal eine Diskussion darüber, ob Gefängnisse eine zu harmlose Strafe seien. „Die können ja sogar fernsehen!“ war einer der Sätze, die da fielen. Der Vater einer Freundin arbeitet in einem Gefängnis und sagte mir dazu, dass das Quatsch ist. Freiheitsentzug, sagte er mir, ist eine schreckliche Strafe, egal ob in der Zelle ein Fernseher steht.


Eine Pasta für nach Mitternacht

03. November 2015

Viel trinken, viel tanzen und viel lachen ist ein luxuriöser Exzess, der keinen ekligen Döner als Abschluss verdient, sondern diese dekadente Nachmitternachtspasta, die alle vier Kriterien eines Gerichts für betrunkene Heimkehrer erfüllt:

  1. Man braucht nur sechs Zutaten, von denen man vier sowieso immer da hat.
  2. Es ist so einfach, dass es komplett ohne Mengenangaben auskommt.
  3. Zubereitungszeit: Kochzeit der Nudeln + zwei Minuten.
  4. Gerade aus versehen ein Stockwerk zu tief aufzuschließen versucht? Egal. Das Gericht gelingt immer.
Zutaten
So wird’s gemacht

Die Nudeln kochen. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, ein großes Stück Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen. Damit die Butter nicht verbrennt, einen Schluck Nudelwasser dazugeben. Die WG-Küche gibt keine Butter her? Olivenöl geht auch.

Die Nudeln abgießen und dabei einen Teil des Nudelwassers in einem Glas auffangen. Die Nudeln zur Butter-Wasser-Mischung geben, mit vielviel Pfeffer würzen und vielviel geriebenen Parmesan darüber geben (hier lohnt sich ausnahmsweise der fein geriebene Tütenparmesan mal). Salzen und umrühren.

Wenn der Käse beim Rühren geschmolzen ist, sollte eine cremige Soße entstehen. Falls nicht, einfach etwas Nudelwasser hinzugeben. Zu flüssig? Mehr Parmesan. Nochmal pfeffern und servieren.

Mit einem großen Glas Wasser servieren. Satt und zufrieden ins Bett fallen.

Schnell noch die Begleitung beeindrucken

Eigentlich heißt das Rezept Cacio e Pepe, was „Käse und Pfeffer“ in irgendeiner Abart des Italienischen heißt. Nachmitternachtspasta habe ich mir ausgedacht und klingt viel besser. Eins noch: Wenn man die leere Pfanne mit warmem Wasser und einem Schuss Spüli über Nacht stehen lässt, ärgert man sich am nächsten Tag nicht über ein klebriges Abwaschdesaster. Gern geschehen. Guten Appetit.


Umgezogen

05. September 2015

umgezogen