↬ frankchimero.com: Hi, I'd Like To Add Myself to The New Yorker

07. Januar 2015

A few months ago, I stumbled into the little cottage industry of media manipulation. I weaseled my way into international publication, collected accolades left and right, then moonwalked out. I wish I could credit all of it to cunning, but this is just another story of an idiot hero, more like Inspector Clouseau than Sherlock Holmes. It’s a convoluted story, so best to start at the very beginning.

Frank Chimero twittert in der U-Bahn einen witzigen Gedanken und schafft es damit in den New Yorker.


↬ newyorker.com: „Serial“ Season Two is here

10. Dezember 2015

Heute ist die erste Folge der zweiten Staffel von Serial erschienen. Sie handelt von Bowe Bergdahl, einem amerikanischen Soldaten, der in Afghanistan von den Taliban entführt und nach fünf Jahren Gefangenschaft von Barack Obama im Austausch gegen fünf Talibankämpfer befreit wurde.

Bergdahl sollte eigentlich als Held gefeiert werden, bis herauskam, dass er seinen Posten unerlaubt und freiwillig verlassen hatte. Seitdem wird Bergdahl als Verräter und Desterteur bezeichnet. Donald Trump sagte zu Bergdahls Fall, dass man Deserteure früher erschossen habe, aber heute gehe das ja leider nicht mehr.

In der ersten Staffel war die entscheidende Frage, ob Adnan Syed seine damalige Freundin Hae Min Lee umgebracht hat. Im Fall von Bergdahl sind die wichtigsten Fakten aber nicht umstritten – deshalb geht es in der zweiten Staffel um etwas anderes, schreibt Sarah Larson für den New Yorker:

The basic facts in the case of Bergdahl are known, and most parties involved agree on what they are. But what those facts mean, what Bergdahl actually experienced in the Army, his motivations for leaving his platoon, and the many terrible consequences of that decision are more complex, even existential.

Larson hat die Büros von Serial besucht und mit Sarah Koenig, der Moderatorin und Schöpferin des Podcasts über die zweite Staffel gesprochen:

What she wants from season two, Koenig said, is to use “Serial” to do something meaningful. “I do have that old-fashioned sense, as a reporter, that, I don’t know, we get to tell people shit! We get to disseminate information out into the world. I want to use that to make our democracy better. Honestly. I feel that way about my job. So we’re not going to say ‘Let’s do the most popular thing’ or ‘Let’s do the thing that’s going to feel like candy in your ears.’ You know what I mean? It’s just like, Let’s do shit that matters that we care about.”

Koenig said, “Maybe this is what we do on ‘This American Life’ or on ‘Serial,’ but I feel sympathetic toward everybody. I really do. Like, it is a fucking difficult, difficult thing that happened. It’s sad, it’s complicated, the stakes are really, really high for everybody. It’s just—that’s been interesting. I really didn’t have any feelings about this story before I started reporting on it. It wasn’t on my radar. And now I just feel like—my God. This is a tough one.”

Serial kooperiert für die zweite Staffel mit der Film-Produktionsfirma Page 1 von Mark Boal, der das Skript von „The Hurt Locker“ geschrieben hat. Er ist der einzige, dem Bergdahl seit seiner Rückkehr Interviews gegeben hat. Boal wollte einen Film aus Bergdahls Geschichte machen, deshalb hat er 25 Stunden Interviewmaterial angehäuft, aus dem die Staffel Teile entnimmt und entlang derer sie erzählt.

Serial erinnert mich an Fargo: Nachdem man die Charaktere der ersten Staffel ins Herz geschlossen hat, wischt die Serie die Tafel sauber und fängt ganz anders mit etwas ganz neuem an. Aber wie bei Fargo hat Koenig mich schon bei der ersten Folge der zweiten Staffel wieder gepackt.


Piroggen im Wedding

10. Dezember 2015

Im Mai 2014 war ich mit vier anderen Redakteuren der UnAuf auf Recherchereise in Polen. Vorher haben wir uns in der Pierogarnia auf unsere Reise eingestimmt.

Nicht jeder hat wie wir das Glück, im Auftrag der UnAufgefordert für eine Woche durch Polen zu reisen. Aber um in den Genuss polnischer Küche zu kommen, muss man das auch gar nicht. Stattdessen kann man einfach der Pierogarnia im Wedding einen Besuch abstatten.

Bevor wir nach Polen aufgebrochen sind, haben wir einen Abend in der Pierogarnia verbracht. Dort kann man zwei Dinge ganz wunderbar tun: sich den Magen vollschlagen, bis man platzt. Und Bier und Wodka trinken, bis man wieder Appetit bekommt. Hauptattraktion sind die Piroggen, die polnische Interpretation der Maultasche. „Pirogge“ ist wohl urslawisch und hieß ursprünglich „Gelage“. Der Name ist also Programm. Die Piroggen in der Pierogarnia sind handgemacht, werden dann in Wasser gekocht und mit gebratenen Zwiebeln serviert.

Wir haben uns einmal quer durch die Speisekarte gegessen: es gibt Piroggen gefüllt mit Schweinefleisch, mit Spinat und Feta, mit Kartoffeln und Käse, mit Sauerkraut und Pilzen und mit Linsen. Es braucht also kein Vegetarier oder Veganer mit leerem Magen nach Hause gehen. Und zum Nachtisch gibt es natürlich auch Piroggen. Die werden mit Vanillequark oder frischem Obst gefüllt und mit Semmelbröseln serviert.

Neben der Piroggen bietet die Pierogarnia aber auch Bigosch (ein Eintopf mit Sauerkraut und Speck) und eine sehr leckere Rote-Bete-Suppe („Barszcz“), die auf Wunsch „mit Öhrchen“ serviert wird. Das sind Tortellini, gefüllt mit Sauerkraut und Waldpilzen. Dazu trinkt man polnisches Bier und hinterher ausgezeichneten Wodka. Wer also gerade keine Zeit hat, nach Polen zu reisen, findet in der Pierogarnia einen sehr sättigenden Ausgleich. Guten Appetit von der UnAufgefordert!

Pierogarnia
Turiner Straße 21 (Nähe der U6, Station „Leopoldplatz“)
Dienstag bis Freitag ist ab 16 bis „mindestens“ 22 Uhr geöffnet, Samstag ab 13 Uhr. Sonntag und Montag geschlossen.


↬ theverge.com: Google Pixel C

08. Dezember 2015

Das erste von Google gebaute Tablet. Das Gerät scheitert (noch) an Android, das für Tablets nicht viel zu bieten hat. Interessant ist aber vor allem die externe Tastatur: Sie hat ein magnetisches Scharnier, wo das Tablet magnetisch drangeklebt wird und bekommt so die Stabilität eines Laptops. Google löst elegant das Problem, das Tablets wie das Surface oder das iPad Pro so unpraktisch macht: Dass man sie nicht im Schoß benutzen kann. So eine clevere Lösung hätte ich eigentlich von Apple für das iPad Pro erwartet.


↬ youtube.com: The proper Cutting technique

02. Dezember 2015

Präzise, sicher und schnell zu schneiden ist einfach, wenn man einmal gesehen hat, wie es geht. Und es kommt von selbst, wenn man das Messer richtig hält. Vor einigen Tagen wurde ich von einigen Freunden darauf angesprochen, dass ich so schnell Karotten schneiden könne. Ich habe das vor Jahren durch ein Video gelernt. F. & B., für euch habe ich nochmal gesucht – und zwar nicht das selbe Video wieder gefunden, dafür aber eine Köchin, die es ebenfalls auf den Punkt bringt.


↬ renk.de: Die besten Döner Berlins

07. Dezember 2015

Das Renk-Magazin stellt die laut eigenen Angaben besten Dönerbuden Berlins vor:

Wer stellt sich denn bitte stundenlang auf dem Mehringdamm an, nur um einen Döner zu bekommen? Nein, das ist nicht der beste Döner in Berlin! Wir beweisen es euch und zeigen euch unter anderem den geheimen, viel schickeren Ableger von Mustafas Gemüsekebap.

Das beste Dürüm, das ich je gegessen habe, gibt es bei Pamfilya im Wedding (der Döner ist aber auch sehr gut). Auf dieser Liste von Renk steht Pamfilya auf Platz drei, hinter Saray und Hakiki (auch beide im Wedding). Die sind zwar gut, kommen aber nicht an das Dürüm von Pamfilya heran. Außerdem hängt bei Pamfilya ein Bild von Angela Merkel, auf dem sie mit dem Dönermesser Fleisch vom Spieß abschneidet. Allein für dieses Bild lohnt sich der Besuch. Bei Mustafas Gemüsedöner war ich in meinen vier Jahren Berlin noch nie.


#allesneu (aber noch nicht #allesda)

30. November 2015

Ich bin gerade von Wordpress auf das großartige Kirby umgestiegen, deshalb fehlen noch fast alle Beiträge und an manchen Ecken hakt es noch. Ich arbeite dran!


↬ zeit.de: Ein ganz normaler Tag mit Drogen

27. November 2015

Drogen, das sind nicht nur Kokain und Heroin. Sondern auch die Tasse Kaffee, die Sie heute morgen getrunken haben, und die drei Bier vom vergangenen Samstag. Menschen berauschen sich jeden Tag, legal und illegal. Aber wie sieht er aus, unser Drogenalltag? Und ab wann wird es gefährlich?

Zeit Online kooperiert seit einigen Jahren mit dem Global Drug Survey, der laut eigenen Angaben größten Drogenumfrage der Welt. Vergangenes Jahr sollen über 100.000 Leute teilgenommen haben. Begleitend dazu habe ich eine Kartengeschichte geschrieben, in der ein Tag mit Alltagsdrogen beschrieben wird, was sie mit uns machen und wie häufig wir sie nehmen. Und ich beantworte die Frage, wie viel Prozent aller Todesfälle in Deutschland auf’s Rauchen zurück gehen. Schätzt mal. Mich hat’s umgehauen.