Nudeln mit Tomatensoße

tomatensosse-kochen

In der aktuellen Ausgabe des Zeit Magazins stellen berühmte Leute zwölf einfache Rezepte vor. Philipp Lahm schreibt von den Kartoffelklößen seiner Oma. Aber mal ganz ehrlich: Brauche ich das Zeit Magazin, um zu erfahren, wie Kartoffelknödel gehen? Oder Hummus? Oder Tomatensoße? Natürlich nicht.

Mir ist egal, wie Cem Özdemir seinen Hummus macht – im Netz gibt es genug Rezepte für sehr guten Hummus, erstellt von sehr unberühmten Menschen. Aber die zwölf Rezepte, die dort erschienen sind, müssen auch gar nicht neu sein. Worum es eigentlich geht, verrät das Magazin auf seiner doppelten Titelseite. „Zauberei?“ fragt mich da das Magazin – und versichert danach: „Ach was!“ Es soll inspirieren, mal wieder was leckeres zu kochen. Hat geklappt!

Ich habe deshalb gestern die Tomatensoße von Cornelia Poletto ausprobiert. Und das geht so:

Zutaten für circa einen Liter Soße
Und so wird’s gemacht

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden, anbraten und mit dem Zucker ein wenig karamellisieren. Die Tomaten dazugeben und aufkochen lassen. Dann den Basilikum und die klein geschnittene Chilischote dazugeben und das Ganze für 30 Minuten auf kleiner Hitze köcheln. Fertig ist die Laube. Achja: Während ihr euch für eure Kochkünste feiert, natürlich nicht vergessen, die Nudeln zu kochen.


nudeln-fertig

Frau Poletto empfiehlt, San Marzano-Tomaten als Dosentomaten zu kaufen. Das sind italienische Flaschentomaten, die schwer zu züchten und damit deutlich teurer sind als „normale“ Dosentomaten (auf Amazon kostet eine Dose à 400 Gramm 2,30€). Ich habe versucht, die hier in der Nähe aufzutreiben, hatte aber kein Glück.

Im Internet bin ich dann aber auf diesen Dosentomatentestbericht der FAZ gestoßen. Dort kommen die San Marzano-Tomaten nur auf den zweiten Platz – den ersten holen die „Mutti Pelati Mediterranei Nuova Qualità“, was die herkömmlichen Dosentomaten der Firma Mutti sind. Die sind nicht nur erschwinglicher, sondern auch leichter zu bekommen.

Das habe ich allerdings erst nach meinem Einkauf gelesen, sodass ich diesmal das Vergnügen hatte, die Soße mit „Pomodoro Datterini“ zu machen, was sehr lecker war. Das Ergebnis ist eine sämige, süße, durchdringend rote Soße. Was ich eigentlich sagen wollte: Es ist schön, sich einfach mal was leckeres zu kochen. Und es gibt überraschend viele Tomaten bei Amazon. Guten Appetit!

Für Hungrige auch zu empfehlen: der Pasta-Test der FAZ und der Tiefkühlpizza-Test der Süddeutschen.

↫ Zurück